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Willkommen bei Munchmind Tipps & Tricks

Erfolgreiches Gewichtsmanagement und eine gesunde Ernährung basieren auf Wissen und Bewusstsein. In diesem Bereich findest du regelmäßig neue Tipps, die dir helfen, deine Ziele mit Munchmind zu erreichen. Egal ob du abnehmen, zunehmen oder dein Gewicht halten möchtest – das Verständnis für deine Ernährung ist der Schlüssel zum Erfolg.

Warum ist Ernährungstracking so effektiv?

Viele Menschen unterschätzen die Kalorienmenge, die sie täglich zu sich nehmen. "Versteckte" Kalorien in Getränken, Saucen oder kleinen Snacks summieren sich schnell. Durch das konsequente Tracken deiner Mahlzeiten mit Munchmind erhältst du ein objektives Bild deiner Ernährungsgewohnheiten. Du lernst, Portionsgrößen besser einzuschätzen und erkennst Muster, die dich vielleicht bisher an deinem Fortschritt gehindert haben.

Studien zeigen, dass Menschen, die ein Ernährungstagebuch führen, signifikant erfolgreicher beim Abnehmen sind. Es geht dabei nicht um Verzicht oder Zwang, sondern um Transparenz. Wenn du weißt, was du isst, kannst du bewusste Entscheidungen treffen. Du kannst dir auch mal etwas gönnen, weil du weißt, wie es in deine Tagesbilanz passt.

Tipps für den Start mit Munchmind

1. Sei ehrlich zu dir selbst: Trage alles ein, was du isst und trinkst. Auch den kleinen Keks zum Kaffee oder den Löffel Sauce beim Kochen. Nur vollständige Daten liefern dir hilfreiche Erkenntnisse.

2. Nutze den Barcode-Scanner: Munchmind macht es dir einfach. Scanne verpackte Lebensmittel direkt ein, um Zeit zu sparen und genaue Nährwerte zu erhalten.

3. Tracke zeitnah: Versuche, deine Mahlzeiten direkt vor oder nach dem Essen einzutragen. Am Ende des Tages vergisst man oft Kleinigkeiten. Noch besser: Plane deinen Tag im Voraus! So siehst du schon morgens, wie viel Platz für das Abendessen bleibt.

4. Achte auf die Makros: Kalorien sind wichtig, aber nicht alles. Achte auch auf die Verteilung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Munchmind zeigt dir genau, wie deine Verteilung aussieht und hilft dir, eine ausgewogene Ernährung zu finden.

Bleib dran!

Aller Anfang ist schwer. Es dauert eine Weile, bis das Tracking zur Gewohnheit wird. Lass dich nicht entmutigen, wenn du mal einen Tag vergisst oder über die Stränge schlägst. Wichtig ist die langfristige Tendenz. Munchmind unterstützt dich mit Statistiken und Berichten, damit du deinen Fortschritt siehst und motiviert bleibst.

Stöbere durch die untenstehenden Tipps für detaillierte Ratschläge zu spezifischen Themen wie Meal Prep, Umgang mit Heißhunger oder Ernährungsmythen.

Schlaganfall und Demenz vorbeugen: Die Kraft von Bewegung und Schlaf
Schlaganfall und Demenz vorbeugen: Die Kraft von Bewegung und Schlaf

Wussten Sie, dass Sie Ihr Risiko für Demenz und Schlaganfälle aktiv beeinflussen können? Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein gesunder Lebensstil weitaus wirksamer ist, als viele annehmen. Wer sich regelmäßig bewegt, im Alltag weniger sitzt und auf ausreichend Schlaf achtet, kann sein Demenzrisiko um mehr als die Hälfte (57 %) senken. Auch die Wahrscheinlichkeit für einen Schlaganfall verringert sich dadurch deutlich. Es geht dabei nicht um Hochleistungssport, sondern um die richtige Kombination: Bleiben Sie aktiv, vermeiden Sie langes Dauersitzen und gönnen Sie Ihrem Gehirn nachts genügend Erholung. Ihr Körper und Ihr Geist werden es Ihnen danken.

Wie Intervallfasten dein Gehirn und deine Darmflora verändert
Wie Intervallfasten dein Gehirn und deine Darmflora verändert

Eine neue Studie zeigt, dass Intervallfasten (intermittierendes Fasten) weit mehr bewirkt als nur Gewichtsverlust. Forscher fanden heraus, dass diese Ernährungsweise die Kommunikation zwischen unserem Gehirn und dem Darm direkt beeinflusst – die sogenannte "Darm-Hirn-Achse". Durch das kontrollierte Fasten veränderte sich bei den Teilnehmern die Aktivität in bestimmten Hirnregionen, die für Appetit und Suchtverhalten zuständig sind. Das Gehirn lernte quasi, das ständige Verlangen nach Essen zu regulieren. Gleichzeitig verbesserte sich die Darmflora deutlich: Gesundheitsfördernde Bakterien nahmen zu, während Bakterien, die oft mit Fettleibigkeit in Verbindung stehen, zurückgingen. Das Spannende dabei ist, dass diese Prozesse eng miteinander verknüpft sind. Das Fasten scheint dem Körper also zu helfen, sich von innen heraus auf ein gesünderes Essverhalten "umzuprogrammieren", indem es Gehirn und Verdauung wieder in Einklang bringt.

Avocado: Gesundes Superfood mit ökologischem Haken
Avocado: Gesundes Superfood mit ökologischem Haken

Die Avocado gilt zurecht als "Superfood": Sie steckt voller gesunder, ungesättigter Fettsäuren, die gut für Herz und Cholesterinspiegel sind. Zudem liefert sie wichtige Vitamine (wie Vitamin E, K und B6) sowie reichlich Ballaststoffe, die lange satt machen. Allerdings hat die Frucht auch Nachteile: Sie ist sehr kalorienreich und ihre Ökobilanz ist oft problematisch. Der Anbau verbraucht extrem viel Wasser (ca. 1000 Liter pro Kilo) und der Transportweg ist lang. Fazit: Aus gesundheitlicher Sicht ist die Avocado top, sollte aber aufgrund der Umweltbelastung und Kaloriendichte eher in Maßen genossen werden.

Der Protein-Hype: Warum wir alle plötzlich Eiweiß zählen
Der Protein-Hype: Warum wir alle plötzlich Eiweiß zählen

Ist dir aufgefallen, dass sich plötzlich alles um Proteine dreht? Egal ob für den Muskelaufbau, schöne Haut oder einfach um satt zu werden – Eiweiß gilt aktuell als der "Nährstoff der Stunde". Dieser Artikel beleuchtet kritisch, wie aus einer gesunden Ernährung ein regelrechter Zwang zur Selbstoptimierung geworden ist. Während die offizielle Empfehlung für Normalbürger bei etwa 0,8 Gramm pro Kilo Körpergewicht liegt, suggerieren Fitness-Trends und Apps oft, dass wir Unmengen mehr bräuchten (oft das Doppelte). Das führt dazu, dass viele Menschen ihren Alltag komplett nach dem Proteinbedarf ausrichten und ständig Angst haben, im "Defizit" zu sein. Der Text erklärt diesen modernen Druck und hinterfragt humorvoll, ob wir uns mit all den Shakes und Riegeln nicht eher mästen als optimieren. Fazit: Eiweiß ist wichtig, aber der aktuelle Wahn ist oft übertrieben – entspannter Genuss ist auch erlaubt.

Ingwer – Scharfer Alleskönner für Magen und Immunsystem
Ingwer – Scharfer Alleskönner für Magen und Immunsystem

Ingwer ist weit mehr als nur ein Gewürz für die asiatische Küche. Die Knolle enthält wertvolle Scharfstoffe (wie Gingerole) und ätherische Öle, die sie zu einer potenten Heilpflanze machen. Besonders bewährt hat sich Ingwer als natürliches Mittel gegen Übelkeit – sei es auf Reisen oder bei Unwohlsein. Zudem regt er die Verdauung an und kann helfen, Völlegefühl zu lindern. Auch wenn Ingwer oft als Wundermittel gegen Erkältungen gilt: Wissenschaftlich ist der Schutz vor Viren nicht eindeutig belegt, aber die Inhaltsstoffe können das Immunsystem durchaus aktivieren und wirken leicht entzündungshemmend. Wichtig zu wissen: Ingwer ist nicht für jeden geeignet. Wer einen empfindlichen Magen hat, zu Sodbrennen neigt oder Gallensteine hat, sollte vorsichtig sein. Auch Schwangere und Menschen, die blutverdünnende Medikamente nehmen, sollten den Verzehr vorher ärztlich abklären.

Warum kleine Unannehmlichkeiten gesund sind
Warum kleine Unannehmlichkeiten gesund sind

Wir leben oft in einer konstanten Komfortzone – immer angenehme 25 Grad, bequeme Kleidung, Auto statt Fahrrad. Der verlinkte Artikel erklärt, dass genau dieser dauerhafte Komfort uns langfristig schwächen kann. Kleine, gezielte Reize ("Abhärtungen") wirken hingegen als gesunde Stressfaktoren, die den Körper stärken. Das kann eine kalte Dusche sein, das Radfahren bei Nieselregen oder das bewusste Schleppen schwerer Einkaufstüten. Ein langes, gesundes Leben beginnt also nicht zwingend im teuren Fitnessstudio, sondern im Alltag, indem man es sich bewusst ab und zu etwas "unbequem" macht und dem Körper wieder natürliche Anstrengung zumutet.

Vegane Proteinquellen – Die besten Lebensmittel im Check
Vegane Proteinquellen – Die besten Lebensmittel im Check

Muss es immer Fleisch sein, um den Proteinbedarf zu decken? Dieser Artikel zeigt klar: Nein. Die Pflanzenwelt bietet hervorragende Eiweißlieferanten. Zu den Spitzenreitern gehören Hülsenfrüchte (wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen), Nüsse und Kerne (besonders Kürbiskerne) sowie Sojaprodukte (Tofu, Tempeh) und Vollkorngetreide (z. B. Haferflocken). Das Wichtigste einfach erklärt: Es kommt nicht nur auf die Menge an, sondern auf die Qualität. Der Artikel empfiehlt, verschiedene Proteinquellen über den Tag verteilt zu kombinieren (z. B. Getreide mit Hülsenfrüchten). Dadurch ergänzen sich die Bausteine der Proteine (Aminosäuren) so gut, dass der Körper sie fast genauso effizient nutzen kann wie tierisches Eiweiß.

Dauerhaft abnehmen ohne Jojo-Effekt
Dauerhaft abnehmen ohne Jojo-Effekt

Wer langfristig Gewicht verlieren möchte, sollte auf strenge Blitz-Diäten verzichten. Diese versetzen den Körper oft nur in einen "Notfallmodus", was den Stoffwechsel drosselt und später zum gefürchteten Jojo-Effekt führt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt stattdessen in einer dauerhaften Ernährungsumstellung, die satt macht. Der Artikel empfiehlt, viele Ballaststoffe (z. B. aus Gemüse und Vollkorn) und ausreichend Eiweiß zu essen, da diese Kombination lange sättigt und Heißhunger vermeidet. Zudem spielen Faktoren wie ausreichend Schlaf und Stressreduktion eine oft unterschätzte Rolle beim Abnehmen. Geduld ist dabei wichtig: Ein langsamer Gewichtsverlust ist gesünder und nachhaltiger.

Warum du schlechte Ernährung nicht wegtrainieren kannst
Warum du schlechte Ernährung nicht wegtrainieren kannst

Wer abnehmen will – besonders bei größeren Zielen wie 10 Kilo oder mehr – fällt oft auf einen Irrtum herein: Man glaubt, man müsse nur genug Sport machen, um das Fett „abzutrainieren“. Die Realität ist jedoch mathematisch gnadenlos. Um ein einziges Kilo Fett zu verlieren, musst du 7.000 Kalorien einsparen. Das allein durch Joggen zu erreichen, würde über 100 Stunden dauern. Das Problem: Es dauert nur drei Minuten, 500 Kalorien zu essen, aber eine Stunde harter Arbeit, sie wieder zu verbrennen. Der Schlüssel zum Gewichtsverlust liegt daher immer auf dem Teller (Ernährung & Kaloriendefizit), nicht im Fitnessstudio. Ist Sport also nutzlos? Nein! Er ist unverzichtbar, aber aus einem anderen Grund: Er dient nicht primär dem Kalorienverbrennen, sondern sendet das Signal an den Körper, Muskeln zu erhalten statt abzubauen. Ohne Sport wirst du zwar leichter („Skinny Fat“), aber mit Krafttraining sorgst du dafür, dass du Fett verlierst und deine Form behältst. Fazit: Priorität 1 ist die Ernährung für den Gewichtsverlust, Priorität 2 ist Krafttraining für die Optik und Gesundheit.

Wie Sie Ihr Leben um bis zu 24 Jahre verlängern können
Wie Sie Ihr Leben um bis zu 24 Jahre verlängern können

Ein gesunder Lebensstil ist mehr als nur der Apfel am Tag. Eine umfassende US-Studie zeigt, dass wir unsere Lebenserwartung drastisch steigern können – um bis zu 14 Jahre, wenn wir mit 50 gesund leben, und sogar bis zu 24 Jahre, wenn wir schon mit 40 starten. Das Geheimnis liegt in einer Kombination aus fünf einfachen Faktoren: Ernährung: Setzen Sie auf "echte" Lebensmittel. Die Formel lautet: viel Gemüse, Obst, Vollkorn und Hülsenfrüchte, wenig Zucker und verarbeitete Produkte. Bewegung: Schon moderate Aktivität zählt. Schnelles Gehen, Radfahren oder Gartenarbeit sind ein guter Anfang. Wer zusätzlich Sport treibt, schützt Herz und Gefäße noch effektiver. Gewicht: Ein gesundes Körpergewicht entlastet den Stoffwechsel. Verzicht: Nichtrauchen ist einer der wichtigsten Faktoren. Auch beim Alkohol gilt: Weniger ist mehr. Vorsorge: Regelmäßige Check-ups helfen, Risiken früh zu erkennen. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, an diesen Stellschrauben zu drehen. Jede Verbesserung zählt für ein längeres und gesünderes Leben.

Paranüsse: Die Dosis macht’s – warum 2 Stück am Tag reichen
Paranüsse: Die Dosis macht’s – warum 2 Stück am Tag reichen

Paranüsse sind echte Superfoods, wenn es um das Spurenelement Selen geht, das unser Immunsystem und die Schilddrüse dringend brauchen. Doch der Artikel mahnt zur Vorsicht: Die Nüsse speichern von Natur aus radioaktives Radium. Der Experten-Rat lautet daher: Maximal zwei Paranüsse pro Tag essen. Diese Menge genügt völlig, um den Selenbedarf zu decken, ohne den Körper unnötig mit Strahlung zu belasten. Wer „auf Nummer sicher“ gehen will (sowie Schwangere und Kinder), sollte den Bedarf lieber über andere Quellen decken.

Gesunder Schlaf: Was unser Körper nachts leistet
Gesunder Schlaf: Was unser Körper nachts leistet

Schlaf ist weit mehr als nur Erholung. Jede Nacht durchläuft unser Körper ein komplexes Programm in Zyklen von etwa 90 Minuten. Dabei wechseln sich vier Phasen ab: vom leichten Schlaf über den Tiefschlaf bis hin zur Traumphase. In dieser Zeit leistet der Organismus Schwerstarbeit: Das Immunsystem wird gestärkt, Zellen werden repariert und das Gehirn reinigt sich von Stoffwechselabfällen, während es Erinnerungen sortiert und speichert. Schlaf ist also aktive Gesundheitsvorsorge und essenzielle Wartungsarbeit für Körper und Geist.

Hungerbremse Sport: Warum intensives Training satt macht
Hungerbremse Sport: Warum intensives Training satt macht

Hast du dich schon mal gewundert, warum du nach einem wirklich harten Workout oft gar keinen großen Hunger hast? Der Grund ist das sogenannte "Hungerhormon" Ghrelin. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass intensives Training den Ghrelin-Spiegel im Blut senkt. Da dieses Hormon normalerweise den Appetit anregt, sorgt die hohe Belastung dafür, dass das Hungergefühl vorübergehend unterdrückt wird. Dieser Effekt ist bei hochintensiven Einheiten deutlich stärker als bei lockerem Sport. Wer also seinen Appetit besser kontrollieren möchte, sollte öfter mal richtig ins Schwitzen kommen.

Unterschätzte Gefahr: Wie Schlafmangel Körper und Psyche belastet
Unterschätzte Gefahr: Wie Schlafmangel Körper und Psyche belastet

Schlaf ist weit mehr als nur eine Pause vom Alltag; er ist eine essenzielle Reparaturphase für unseren Organismus. Der Artikel erklärt, dass dauerhafter Schlafmangel massive Folgen haben kann. Auf körperlicher Ebene schwächt er das Immunsystem und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Übergewicht. Gleichzeitig leidet die Psyche: Konzentration und Gedächtnis lassen nach, wir werden reizbarer und das Risiko für Depressionen oder Angstzustände steigt. Wer dauerhaft zu wenig schläft, beraubt seinen Körper also der Möglichkeit, sich zu regenerieren und Stresshormone abzubauen.

Wenn das Recycling im Gehirn stockt – wie Ernährung helfen kann
Wenn das Recycling im Gehirn stockt – wie Ernährung helfen kann

Damit unser Gehirn reibungslos funktioniert, müssen Proteine ständig erneuert und recycelt werden. Funktioniert dieses „molekulare Aufräumen“ (die sogenannte Ubiquitylierung) im Alter nicht mehr richtig, sammelt sich „Eiweiß-Müll“ an, was die Gehirnleistung beeinträchtigen kann. Die gute Nachricht aus der Forschung: Wir können dieses System beeinflussen! Eine angepasste Ernährung – in Studien zeigte sich besonders eine kurzzeitige Kalorienreduktion als wirksam – kann helfen, diese Recycling-Prozesse wieder in Schwung zu bringen. Das richtige Essen hilft also dabei, die Müllabfuhr im Kopf aktiv zu halten und molekulare Alterserscheinungen teilweise rückgängig zu machen.

Muskeltraining ab 50: Warum Spazierengehen nicht reicht
Muskeltraining ab 50: Warum Spazierengehen nicht reicht

Viele glauben, tägliches Spazierengehen hält im Alter fit. Doch Sportwissenschaftler Prof. Ingo Froböse warnt: Das ist nur Ausdauertraining. Um bis ins hohe Alter selbstständig zu bleiben und gefährliche Stürze zu vermeiden, ist gezielter Muskelaufbau unverzichtbar – und zwar spätestens ab dem 50. Lebensjahr. Das Problem: Wir verlieren im Alter genau die schnellen Kraftfasern, die uns stabil halten. Die Regel lautet daher: "Die Muskeln müssen brennen." Nur ein intensiver Reiz erhält die Kraft. Der 15-Sekunden-Test: Setze dich auf einen Stuhl und stehe wieder auf – ohne die Hände zur Hilfe zu nehmen. Schaffst du das 5-mal innerhalb von 15 Sekunden? Falls nicht, ist das laut Froböse ein ernstes Warnsignal für drohende Pflegebedürftigkeit in der nahen Zukunft. Was du sofort tun kannst (ohne Fitnessstudio): Nutze deinen Körper als Trainingsgerät für die drei wichtigsten Bereiche: - Beine: Kniebeugen machen oder beim Treppensteigen jede zweite Stufe nehmen. - Rumpf: Auf der Stuhlkante sitzend den Oberkörper weit nach vorne und weit nach hinten beugen (baut Spannung auf). - Arme: "Liegestütze" im Stehen gegen eine Wand oder Tischkante drücken.

Wiegen immer zur gleichen Zeit
Wiegen immer zur gleichen Zeit

Wiege dich möglichst täglich zur gleichen Uhrzeit – idealerweise morgens nach dem Toilettengang, vor Essen und Trinken. So reduzierst du Schwankungen durch Wasser, Salz, Kohlenhydrate und Verdauungsinhalt und deine Trends werden deutlich aussagekräftiger.

Gehen für den Geist: Wie Schritte das Gehirn stärken
Gehen für den Geist: Wie Schritte das Gehirn stärken

Wer rastet, der rostet – das gilt auch für unser Gehirn. Regelmäßige Bewegung, wie z. B. Spazierengehen, hat einen messbaren positiven Effekt auf unsere geistige Fitness und kann helfen, Alzheimer vorzubeugen. Der Hintergrund: Wenn wir unsere Füße bewegen, profitiert der Kopf direkt. Körperliche Aktivität fördert die Durchblutung und sorgt für die Ausschüttung von Botenstoffen, die unsere Nervenzellen schützen und vernetzen. Man muss dafür kein Hochleistungssportler sein; schon moderate Bewegung, bei der man noch sprechen kann, genügt. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Wer also öfter zu Fuß geht, baut eine wertvolle "kognitive Reserve" auf, die das Gehirn widerstandsfähiger gegen das Altern macht.

Fleisch-Check: Welches und wie viel ist gesund?
Fleisch-Check: Welches und wie viel ist gesund?

Weniger ist tatsächlich mehr: Fachgesellschaften empfehlen, maximal 300 Gramm Fleisch pro Woche zu essen. Dabei ist nicht jedes Stück gleich riskant. Während rotes Fleisch (wie Rind, Schwein, Lamm) und vor allem verarbeitete Produkte (Wurst, Schinken) das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gicht deutlich erhöhen können, gilt helles, unverarbeitetes Fleisch (Geflügel) als gesündere Alternative. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, greift also seltener zu Wurst und Steak und setzt stattdessen öfter auf pflanzliche Alternativen oder mageres Geflügel.

Abnehmen mit Glukose-Tricks: So vermeidest du Heißhunger
Abnehmen mit Glukose-Tricks: So vermeidest du Heißhunger

Wer abnehmen möchte, muss nicht zwangsläufig Kalorien zählen – oft reicht es, starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels zu vermeiden. Das verhindert Heißhungerattacken und erleichtert die Fettverbrennung. Die Apotheken Umschau hat populäre "Glukose-Hacks" von Experten prüfen lassen. Diese einfachen Methoden funktionieren wirklich: Herzhaft frühstücken: Starte den Tag lieber mit Proteinen und Gemüse (z. B. Omelett) oder Vollkorn statt mit süßen Marmeladenbrötchen. Salat als Vorspeise: Ballaststoffe zu Beginn einer Mahlzeit sorgen dafür, dass Kohlenhydrate langsamer ins Blut gelangen. Der Essig-Trick: Ein wenig Essig (z. B. in Wasser) vor dem Essen kann Enzyme hemmen, die Zucker aufspalten, und so die Blutzuckerkurve flacher halten. Bewegung nach dem Essen: Schon ein 10-minütiger Spaziergang nach der Mahlzeit hilft den Muskeln, den Zucker direkt zu verbrauchen. Süßes nur als Dessert: Wenn du naschen möchtest, tue dies direkt nach einer gesunden Hauptmahlzeit, nicht isoliert zwischendurch. Das Wichtigste dabei: Die Tricks sind wissenschaftlich sinnvoll, aber Essen soll kein Stress sein. Ein entspannter Genuss ist oft genauso wichtig wie die Regeln selbst.

Warum Gutes tun auch dir gut tut
Warum Gutes tun auch dir gut tut

Wer anderen hilft, beschenkt sich oft selbst am meisten. Studien zeigen, dass freundliches Verhalten und ehrenamtliches Engagement das Belohnungszentrum in unserem Gehirn aktivieren. Dabei wird der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet, der für Glücksgefühle und Zufriedenheit sorgt – ein Effekt, der auch als „Helper’s High“ bekannt ist. Doch das ist nicht alles: Hilfsbereitschaft senkt nachweislich das Stresslevel und stärkt das Herz-Kreislauf-System. Zudem fördert das soziale Miteinander die psychische Gesundheit und wirkt gegen Einsamkeit. Ein Ehrenamt ist also nicht nur ein Gewinn für die Gesellschaft, sondern ein echter Booster für dein eigenes Wohlbefinden.

Basische Ernährung: Mythos Übersäuerung?
Basische Ernährung: Mythos Übersäuerung?

Viele Menschen fürchten eine „Übersäuerung“ des Körpers und greifen deshalb zu basischer Ernährung. Die Wissenschaft gibt jedoch Entwarnung: Ein gesunder Körper hält seinen pH-Wert über Nieren und Atmung von ganz allein stabil; eine echte medizinische Übersäuerung ist bei Gesunden extrem selten. Trotzdem ist der Trend sinnvoll – aber aus einem anderen Grund. Eine basische Ernährung empfiehlt genau das, was ohnehin gesund ist: Viel Obst, Gemüse und Kräuter, dafür weniger Fleisch, Zucker und Fertigprodukte. Man muss also keine Angst vor Säure haben, aber der Griff zu mehr Pflanzenkost tut dem Körper in jedem Fall gut.

Dry January: Das passiert in deinem Körper
Dry January: Das passiert in deinem Körper

Ein Monat ohne Alkohol wirkt wie ein "Reset" für deinen Körper. Schon nach kurzer Zeit schläfst du tiefer und wachst erholter auf, weil Alkohol sonst die wichtigen Tiefschlafphasen stört. Auch auf der Waage macht es sich bemerkbar: Du sparst nicht nur die "leeren" Kalorien des Alkohols (fast so viele wie bei reinem Fett!), sondern hast auch weniger Heißhungerattacken. Nach etwa 3-4 Wochen wird dein Hautbild reiner, da der Körper besser hydriert ist, und dein Blutdruck kann sinken. Der größte Gewinner ist deine Leber: Sie entgiftet sich und baut eingelagertes Fett ab. Das Ergebnis nach vier Wochen: Du fühlst dich fitter, konzentrierter und leistungsfähiger.

Update für deinen Teller: Mehr Pflanzen, weniger Fleisch
Update für deinen Teller: Mehr Pflanzen, weniger Fleisch

Die Regeln für gesunde Ernährung haben sich geändert! Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat ihre Empfehlungen überarbeitet und berücksichtigt dabei nun auch den Umweltschutz. Die wichtigste neue Faustformel: Dein Essen sollte zu mindestens 75 % aus pflanzlichen Lebensmitteln bestehen. Konkret bedeutet das für den Wocheneinkauf: Weniger Fleisch: Die Empfehlung sinkt auf maximal 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche (vorher waren bis zu 600g okay). Weniger Tierisches: Es wird nur noch ein Ei pro Woche empfohlen und die Milchprodukte wurden auf zwei Portionen täglich reduziert. Mehr Pflanzenpower: Dafür sollten Hülsenfrüchte (wie Linsen und Bohnen) sowie Nüsse jetzt feste Bestandteile deines Speiseplans sein. So tust du nicht nur deinem Körper etwas Gutes, sondern schützt durch die nachhaltigere Auswahl auch das Klima.